PROFESSIONELLE DATENAUSWERTUNG MIT EXCEL

Der kostenlose E-Mail-Ratgeber Excel-Praxistipps zeigt Ihnen in kompakter Form jede Woche mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen wie Sie Ihre Daten professionell auswerten und darstellen.

Erfahren Sie außerdem die interessante Neuigkeiten und praktische Tipps zu allen gängigen Excel-Versionen und verschaffen Sie sich so einen beruflichen Vorsprung.

  • Erstellung von KPI-Dashboards
  • Power-Funktionen: Business Intelligence mit Excel
  • Professionelle Datenvisualisierung
  • Ad hoc Analysen erstellen
  • Pivot Tabellen richtig einsetzen
  • Soll-Ist-Vergleiche und Trends optimal darstellen

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Praxisnah und kompakt

„Excel-Praxistipps“ bietet Ihnen leicht verständliches Experten-Wissen und erscheint einmal pro Woche. Alle Inhalte werden sorgsam ausgewählt und nachvollziehbar aufbereitet, damit Sie dieses Know-how sofort anwenden können. Bereits über 50.000 Leser vertrauen auf die kostenlosen Informationsdienste von „Excel-Praxistipps“.

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PRAXISTIPPS: REPORTING MIT EXCEL

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Listen oder Tabellen nach Inhalten zu durchsuchen. Die komfortabelste Variante besteht darin, aus einer Zelle ein Suchfeld zu machen, welches automatisch den dazugehörigen Inhalt ermittelt. Mit dieser Methode sorgen Sie für automatisierte Tabellen.

Excel 1

In der Artikelliste möchten Sie anhand mehrerer Kriterien eine Artikelnummer suchen

Excel 2

Die Formel findet die Nummer zur Größe aus Zelle H3

Excel bietet Ihnen für das Aufspüren von Zellinhalten per Formel verschiedene Verweisfunktionen wie WAHL, VERGLEICH, VERWEIS, INDEX und SVERWEIS an. Sie übergeben der Funktion einen gesuchten Inhalt und die Funktion stellt fest, ob oder wo der Inhalt in einer Tabelle auftaucht.

Ein Vorteil der meisten Verweisfunktionen liegt darin, dass sie auch den nächstkleineren Wert fifinden können, wenn der gesuchte Wert nicht gefunden wird. So fragen Sie zum Beispiel Umsatztabellen oder Artikellisten ab und finden immer ein Ergebnis. Allerdings haben alle Verweisfunktionen eines gemeinsam: Sie können von Haus aus immer nur einen Suchparameter angeben. Indem Sie aber eine spezielle Matrixformel einsetzen, können Sie Verweise in Excel auch mit mehreren Suchkriterien einsetzen.

In der abgebildeten Arbeitsmappe [1] sehen Sie eine Artikelliste, aus der Sie schnell und bequem anhand mehrerer Kriterien passende Artikelnummern finden möchten. Die Kriterien haben Sie rechts neben der Liste aufgeführt. Die gefundene Artikelnummer soll in Zelle H8 erscheinen.
Der erste Schritt besteht darin, eine Formel einzubinden, mit der Sie eine Artikelnummer anhand eines Suchkriteriums ermitteln. Diese Formel erweitern Sie dann Schritt für Schritt für die weiteren Suchkriterien. Über die folgende Formel in Zelle H8 suchen Sie die Artikelnummer zur Größe aus Zelle H3: [2]=SVERWEIS(H3;A3:E40;5)

Als Ergebnis wird nun die Artikelnummer 1.188 geliefert. Die Formel fifindet in der Spalte „Größe“ den Wert 126, da dies der größte Wert ist, der kleiner oder gleich dem gesuchten Wert 142 ist und als Gruppe den Inhalt C2 aufweist. Die WENN-Funktion in der Formel überprüft jede Zelle des Bereichs B3:B40 auf Übereinstimmung mit dem Inhalt aus Zelle H4. Nur wenn eine Übereinstimmung vorliegt, wird die entsprechende Zeile des Bereichs B3:E40 an die SVERWEIS-Funktion übergeben.

WEITERE SUCHKRITERIEN GANZ EINFACH HINZUFÜGEN

Excel 3

Perfekt: Alle vier Kriterien werden von der Formel berücksichtigt

Nach demselben Muster können Sie zusätzliche Suchkriterien einbinden, indem Sie in der Formel weitere WENN-Funktionen verschachteln. Um alle vier Suchkriterien zu berücksichtigen, binden Sie zwei weitere verschachtelte WENN-Funktionen in die Formel in Zelle H8 ein:

=SVERWEIS(H3;WENN(B3:B40=H4;WENN(C3:C40
=H5;WENN(D3:D40=H6;A3:E40;““);““);““);5)

Nach der Bestätigung der Formel über die Tastenkombination Strg+Umschalt+Eingabe liefert sie die Artikelnummer 1.748. Dies ist die Nummer aus Zeile 14 zur Größe 125. Das ist die Zeile mit dem höchsten Wert in der Spalte „Größe“, in der alle drei zusätzlichen Kriterien erfüllt sind. [4]

Die erste WENN-Funktion übergibt nun bei positiver Prüfung nicht schon die entsprechende Zeile an die SVERWEIS-Funktion. Stattdessen prüft eine weitere WENN-Funktion auf die Übereinstimmung mit dem zweiten zusätzlichen Kriterium. Falls auch diese Prüfung positiv ausfällt, kommt die dritte WENN-Funktion zum Einsatz. Erst wenn alle drei WENN-Funktionen eine positive Prüfung liefern, übergibt die dritte WENN-Funktion die entsprechende Zeile an die SVERWEIS-Funktion. Auf diesem Wege können Sie bis zu sieben WENN-Funktionen verschachteln und somit auf bis zu acht Kriterien prüfen.